LHC-Neustart nach leichter Verzögerung geglückt

2015-04-01 Anton Rebhan

Ein Kurzschluss am Sicherungssystem eines der vielen supraleitenden Magnete verhinderte den Neustart des Large Hadron Collider am CERN Ende März. Dieser konnte am 30. März jedoch behoben werden.

Ein kleines Stück Metall war offenbar bei den Schweißarbeiten an den Magneten in die Elektronik innerhalb eines LHC-Magneten geraten und verursachte am 21. März einen Kurzschluss, der die Stromversorgung unterbrach. Dieses konnte nun durch gezielt eingebrachten Strom weggebrannt werden, ohne den betroffenen Magneten ausbauen zu müssen, was eine Verzögerung von etlichen Wochen zur Folge gehabt hätte. Wenn es zu keinen weiteren unerwarteten Problemen kommt, sollte die Wiederinbetriebnahme des LHC mit fast verdoppelter Energie Anfang April über die Bühne gehen können.

Link: CERN updates

UPDATE 5. April: Proton beams are back!

UPDATE 10. April: Erstmals Energie bei 6.5 TeV pro Strahl


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