Letzter Bauteil des CMS-Detektor am LHC versenkt

2008-02-03 Anton Rebhan

Am 22. 1. 2008 wurde das 15. und letzte Teil des riesigen CMS-Detektor am Large Hadron Collider (LHC) des CERN - ein 1430 Tonnen schweres endcap - in die unterirdische Detektorhalle abgesenkt.

Acht Jahre lang war an diesem mit Elektronik vollgepropften Detektor zunächst in einer oberirdischen Halle gebaut worden, bevor vor 14 Monaten die Installation in 100 m Tiefe begann, wo sich der Ringbeschleuniger mit seinen 27 km Umfang befindet. Nach Installation des letzten Teiles kann nun mit dem final commissioning begonnen werden und damit Startklar für die Inbetriebnahme des LHC im Sommer 2008 gegeben werden.

Am CMS-Experiment sind 180 wissenschaftliche Institute aus 38 Ländern mit über 2500 Wissenschaftler und Ingenieure beteiligt. Österreich ist hierbei mit dem Institut für Hochenergiephysik der Akademie der Wissenschaften vertreten, insbesondere an der Entwicklung des CMS-Trigger und des CMS Inner Tracker.

Link: CERN Press Release


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