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Revidierter Zeitplan für den Start des LHC

2007-06-26 Anton Rebhan
Der Termin für die Inbetriebnahme des Large Hadron Collider LHC am CERN ist nach einem Zwischenfall mit vom Fermilab gelieferten Magneten für den Mai 2008 vorgesehen. Es entfällt damit allerdings nur eine Testphase bei niedrigeren Energien, die für November 2007 geplant war und die ohnehin noch kein wirklicher "physics run" hätte werden sollen.

Borexino-Experiment beginnt mit der Datennahme

2007-06-02 Anton Rebhan
Borexino, ein neues Sonnenneutrinoexperiment im Inneren des italienischen Gran-Sasso-Gebirges wurde am 15. Mai fertiggestellt und begann sogleich mit der Datennahme, nämlich der Vermessung der Be-7 Sonnenneutrinos, mit Hilfe derer weitere Evidenz für die Neutrino-Oszillationen gesammelt werden soll.

University meets Public: "Unendlichkeiten - Wie man sie unter den Teppich kehrt ..."

2007-04-30 Laurenz Widhalm
... und warum man deswegen kein schlechtes Gewissen zu haben braucht. Quantenfeldtheorien - das sind jene Theorien, die die allerkleinsten Bausteine unseres Universums beschreiben, die Elementarteilchen - gelten als abstrakt und schwer zu verstehen. Um eigenständig damit rechnen zu können, ist tatsächlich ein einschlägiges Universitätsstudium notwendig. Aber um einen Eindruck von der Reichhaltigkeit der damit verbunden Physik, und einen Einblick in die seltsame Welt der kleinsten Teilchen zu bekommen, reicht gesundes Interesse aus.

MiniBooNE widerspricht LSND

2007-04-13 Daniel Grumiller

Das "Booster Neutrino" (BooNE) Projekt hat 1997 begonnen und untersucht Neutrino-Oszillationen. Ein bemerkenswertes experimentelles Ergebnis von der LSND Kollaboration (Liquid Scintillator Neutrino Detector, 1993-1998) schien dem Standardmodell der Teilchenphysik zu widersprechen. Die einfachste Erklärung der LSND Daten war das Postulat eines "sterilen Neutrinos". MiniBooNE hat vor kurzem gezeigt, dass diese Erklärung nicht stimmen dürfte.


University meets Public: "Vom Radium zur Kernspaltung"

2007-04-11 Laurenz Widhalm
"Eine kurze Geschichte der Kernphysik: Von der Entdeckung der natürlichen Radioaktivität, der Abtrennung von Radium aus den Abfallprodukten der Urangewinnung über die ersten künstlich hergestellten radioaktiven Atomkerne bis zur Entdeckung der Kernspaltung wird berichtet. Der Bau der ersten Atombomben und die prinzipielle Funktionsweise von Kernkraftwerken werden beschrieben" - so kündigt Professor Harry Friedmann seinen Vortrag an.

University meets Public: "Einsteins Relativitätstheorie(n)"

2007-04-10 Laurenz Widhalm
"Die grundlegenden Ideen der speziellen Relativitätstheorie sind gar nicht so schwer zu verstehen. Wieso gehen bewegte Uhren langsamer, wieso sind bewegte Körper verkürzt? Woher wusste Einstein, dass sich nichts schneller als das Licht bewegen kann, und was hat es mit der berühmten Formel E = mc2 auf sich? Einsteins allgemeine Relativitätstheorie ist zwar komplizierter, aber ihre Grundbegriffe lassen sich ebenfalls in Worten, Bildern und Animationen illustrieren. Was ist ein gekrümmter Raum? Was soll es bedeuten, dass die Materie die Raumzeit krümmt? Wieso ist ein Schwarzes Loch schwarz, und was hat GPS mit der Relativitätstheorie zu tun?" - so kündigt Dr. Franz Embacher seinen VHS-Vortrag an.

Eindrücke von den Wiener Masterclasses 2007

2007-03-30 Laurenz Widhalm
Vor kurzem durften insgesamt 37 Schüler in Wien einen Tag als Elementarteilchen-Forscher erleben - im Rahmen der Particle Physics Masterclasses, einer internationalen Veranstaltung der EPPOG.

University meets Public: "Radioaktivität im Alltag"

2007-03-13 Laurenz Widhalm
"Vorsicht ja - Angst nein"
Radioaktivität und die damit verbundene Umweltbelastung wird von den meisten Menschen und auch von den Medien in erster Linie als eine, durch unsere moderne Technologie hervorgerufene Gefahr betrachtet. Dabei wird übersehen, dass der weitaus größere Anteil der Radioaktivität, der wir ausgesetzt sind, natürlichen Ursprungs ist. Der Vortrag dient dazu, aufzuzeigen wo man sich schützen sollte und wo dies nicht notwendig ist." - so kündigt Johann Kühtreiber seinen VHS-Vortrag an.

University meets Public: "Quanten und Superstrings"

2007-03-06 Laurenz Widhalm
"Eine der großen Herausforderungen für die Physik ist die Synthese der Allgemeinen Relativitätstheorie (gekrümmter Raum) mit der Quantentheorie (Heisenberg`sche Unschärferelation). Bei der Suche nach einem einheitlichen Verständnis bekannter Naturkräfte spielen geometrische Strukturen eine wichtige Rolle. Viele dieser Vorstellungen fanden ihren natürlichen Rahmen in der sogenannten Stringtheorie. Der Vortrag gibt Einblick in die grundlegenden Ideen der modernen Physik zur Einheit der Naturkräfte und den Konsequenzen für unser Verständnis im Bereich größter/kleinster Abstände." - so kündigt Univ.-Prof. Kreuzer seinen VHS Vortrag an.

Francis Low, ein Pionier der Teilchenphysik

2007-03-01 Daniel Grumiller
Francis Low ist am 16. Februar 2007 im Alter von 85 Jahren an Herzversagen gestorben. Er war einer der Pioniere der theoretischen Teilchenphysik und trug auch wesentlich zur Physik der kondensierten Materie bei. Wie auch einige andere Teilchenphysiker des 20. Jahrhunderts arbeitete er am Manhattenprojekt, dem Bau der Atombombe. Später wurde er Gründungsmitglied der "Vereinigung besorgter Wissenschafter" ("Union of concerned Scientists"), die auch heute noch existiert und sich um Anliegen wie Globale Erwärmung, wissenschaftliche Integrität und vor allem Reduktion von Nuklearwaffen kümmert.

University meets Public: "Radioaktivität im Alltag"

2007-02-24 Laurenz Widhalm
"Vorsicht ja - Angst nein"
Radioaktivität und die damit verbundene Umweltbelastung wird von den meisten Menschen und auch von den Medien in erster Linie als eine, durch unsere moderne Technologie hervorgerufene Gefahr betrachtet. Dabei wird übersehen, dass der weitaus größere Anteil der Radioaktivität, der wir ausgesetzt sind, natürlichen Ursprungs ist. Der Vortrag dient dazu, aufzuzeigen wo man sich schützen sollte und wo dies nicht notwendig ist." - so kündigt Johann Kühtreiber seinen VHS-Vortrag an.

University meets Public: "Fluch und Segen des C14-Bombenpeaks"

2007-02-24 Laurenz Widhalm
"Ausgedehnte oberirdische Kernwaffentests zwischen 1950 und 1963 haben den C14-Gehalt in der Atmosphäre kurzfristig verdoppelt. 1963 wurde ein weltweiter Stopp der atmosphärischen Tests beschlossen und seit diesem Zeitpunkt nimmt der C14-Gehalt in der Atmosphäre durch Umverteilung in andere Bereiche der Erde (Biosphäre, Ozeane) stetig ab und hat heute schon fast wieder den natürlichen Pegel erreicht. Diese einmalige, globale C14-Markierung lässt sich in vielfältiger Weise ausnützen." - so kündigt Univ.Prof. Walter Kutschera seinen VHS Vortrag an.



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