"Ausgedehnte oberirdische Kernwaffentests zwischen 1950 und 1963 haben den C14-Gehalt in der Atmosphäre kurzfristig verdoppelt. 1963 wurde ein weltweiter Stopp der atmosphärischen Tests beschlossen und seit diesem Zeitpunkt nimmt der C14-Gehalt in der Atmosphäre durch Umverteilung in andere Bereiche der Erde (Biosphäre, Ozeane) stetig ab und hat heute schon fast wieder den natürlichen Pegel erreicht. Diese einmalige, globale C14-Markierung lässt sich in vielfältiger Weise ausnützen." - so kündigt Univ.Prof. Walter Kutschera seinen VHS Vortrag an.
Wann & Wo:
5. März 2007
18:30-19:30
VERA-Laboratorium, Institut für Isotopenforschung und Kernphysik
1090 Wien, Währinger Straße 17/im Hof
Es wird über ein reiches Spektrum von Forschungsmöglichkeiten mit Hilfe des C14-Bombenpeaks berichtet, anschließend ist ein Besuch der C14-Datierungsanlage VERA vor Ort vorgesehen.
Der Vortrag findet im Rahmen der University meets Public-Reihe statt.
ist Leiter des Instituts für Isotopenforschung und Kernphysik und des "Vienna Environmental Research Accelerator" (VERA) der Universität Wien.
Weitere Informationen zum VHS-Vortrag


