Topcites 2002

2003-11-30 Daniel Grumiller

Wie schon in den vergangenen Jahren hat Michael Peskin vom Stanford Linear Accelerator die meistzitierten Arbeiten aus den Gebieten Kern-, Teilchen- und Astrophysik analysiert. Im Vergleich zu bisher gab es eine überraschene Trendwende: Experimente sind wieder "in".

Nach wie vor ist der Review of Particle Physics der Particle Data Group (PDG) unangefochten die Nummer Eins. Vor allem in Theoriearbeiten ist es zum Standard geworden dieses Werk zu zitieren anstatt der Originalarbeiten. Das erklärt auch, weshalb sich ansonsten normalerweise kaum experimentelle Papiere unter den topzitierten Arbeiten finden (das ist vor allem beim Langzeitverhalten merkbar: in der all-time-favourite-list gibt es unter den ersten 25 Arbeiten keine einzige experimentelle!).

Im letzten Jahr scheint allerdings eine Trendwende stattgefunden zu haben: vor allem aus dem Bereich der Neutrinophysik (Nobelpreis 2002!) und der Astrophysik/Kosmologie gab es viele gutzitierte exprimentelle und phänomenologische Arbeiten.

Originalartikel von Michael Peskin (enthält auch links zu älteren Analysen)


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