How General Is Holography? Flat Space and Higher-Spin Holography in 2+1 Dimensions

2016-08-03
Auf der Suche nach einer umfassenden Theorie der Quantengravitation verwenden PhysikerInnen gerne einfache aber umfassende Slogans die in Formeln gegossen werden können deren Konsequenzen man dann prüfen kann. Ein erfolgreicher Slogan dieser Art ist das holographische Prinzip, das in den 1990ern von 't Hooft und Susskind postuliert worden ist und das eine konkrete Realisierung durch Maldacena in der sogenannten Anti-de Sitter/konformen Feldtheorie (AdS/CFT) Korrespondenz gefunden hat, die in den letzten zwei Jahrzehnten zahlreiche neue Forschungsrichtungen eröffnet hat.

Quarkonium Polarization: Victor Hesspreis 2015 geht an Valentin Knünz

2015-08-31
Dr. Valentin Knünz vom Institut für Hochenergiephysik in Wien erhält den Viktor Hess Preis der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft. Ausgezeichnet wird Herrn Knünz Dissertation mit dem Titel "Measurement of Quarkonium Polarization to Probe QCD at the LHC". Viktor Hess hat im Jahre 1912 die Höhenstrahlung entdeckt und wurde im Jahr 1936 dafür mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.


Michael Weber über experimentelle Untersuchung des QCD Phasendiagramms

2015-08-06
Mein Name ist Michael Weber und ich komme aus München. Seit Anfang Juli leite ich am Stefan Meyer Institut eine der “New Frontier Groups” der österreichischen Akademie der Wissenschaften. Die Gruppe arbeitet in der ALICE Kollaboration am CERN Large Hadron Collider an der Untersuchung stark wechselwirkender Materie unter extremen Bedingungen. Nach meinem Studium an der TU München, schrieb ich 2011 meine Doktorarbeit über „Dielektronen Spektroskopie in kalter Kernmaterie“. Danach war ich für vier Jahre als PostDoc in der ALICE Kollaboration am CERN, wo ich unter anderem als Convener für die Physikarbeitsgruppe „Korrelationen und Fluktuationen“ arbeitete.

Fabiola Gianotti: Designierte Generaldirektorin des CERN

2014-11-04
Die italienische Physikerin Fabiola Gianotti wurde am 4. November 2014 als Nachfolgerin von Rolf Heuer zur Generaldirektorin des CERN gewählt.

Andreas Windisch über Erscheinungsformen von Materie

2013-10-02
Welche Zustände von Materie gab es im frühen Universum? Welche Zustände sind unter extremen Bedingungen, wie etwa im Inneren eines Neutronensterns, möglich? Die Antworten auf diese Fragen liegen im sogenannten "QCD-Phasendiagramm" - einem Konzept das im Folgenden genaür vorgestellt werden soll.

Joseph P. Day on Holographic Quantum Chromodynamics

2013-07-31
What do we really know about the world we live in? Are we merely prisoners of our primitive notions; like the captives of Plato’s cave deceived by the illusion that we live in a lower dimensional world when the truth of nature is actually much richer? More than 40 years since the theoretical grounds have been laid for the commonly accepted theory of the strong interaction, namely quantum chromodynamics (QCD), we still presently struggle with many unanswered questions.

Ydalia Delgado-Mercado on exploring QCD's phase diagram on the lattice

2013-05-29
My name is Ydalia Delgado and I come originally from Peru. I am doing a post-doc in theoretical particle physics at the Karl-Franzens Universität in Graz. I started my undergraduate studies in electronic engineering, but as the time went by I realized that I was always curious about understanding how nature works, and so after 3 years (so long!!) I changed to physics, a decision that I will never regret.

Felicitas Thorne über die Rekonstruktion von Bs Mesonen bei Belle

2013-03-31
Im Standardmodell der Teilchenphysik gibt es zu jedem Teilchen (Leptonen, Quarks) ein sogenanntes Antiteilchen, das dieselbe Masse aber die entgegengesetzte Ladung besitzt. Bringt man ein Teilchen mit seinem entsprechenden Antiteilchen zusammen, so annihilieren diese und es entsteht Energie in Form von Photonen. Ein Beispiel für einen solchen Prozess ist die Elektron-Positron Vernichtung e+ + e- → 2 γ.
Nach heutigem Kenntnisstand geht man davon aus, dass während des Urknalls (Big Bang) gleich viele Teilchen und Antiteilchen entstanden sind. Dass es uns und unser Sonnensytem trotzdem gibt, verdanken wir dem Umstand, dass im frühen Universum ein Ungleichgewicht zwischen Teilchen und Antiteilchen entstanden ist. Ein möglicher Prozess hierfür ist die Baryogenese in der Baryonen dynamisch erzeugt wurden.
Der russische Physiker Andrei Sakharov nannte 1967 die Verletzung der CP-Symmetrie als eine Bedingung dafür, dass die Baryogenese stattfinden konnte. Dies macht die CP-Verletzung zu einem wichtigen Forschungsthema um Einblick in die Entstehung unserer Welt zu erhalten.

Wolfgang Treberspurg über Teilchendetektoren und das Problem des Alterns

2013-01-31
Um elementare Teilchen, wie z.B das lang gesuchte Higgs-Boson nachweisen zu können werden im Teilchenbeschleuniger LHC am CERN Protonen kontrolliert zur Kollision gebracht. Die dabei entstehenden Teilchen können nur mit großen Experimenten, bestehend aus verschiedenen Detektorelementen, nachgewiesen werden. Sobald allerdings Teilchen den Detektor durchqueren erzeugen sie nicht nur ein Signal sondern tragen auch zu seiner Alterung bei. Im Zuge meiner Dissertation am Institut für Hochenergiephysik (HEPHY) untersuche ich diesen natürlichen Alterungsprozess mittels vorhandener Modelle um ihm entgegenzuwirken, die Modelle zu verbessern und robustere Detektoren zu entwickeln.

Max Riegler über Aspekte der Quantengravitation

2012-12-04

Mein Name ist Max Riegler und ich arbeite seit kurzem an meiner Dissertation unter der Anleitung von Daniel Grumiller am Institut für Theoretische Physik an der TU Wien. Im Rahmen meiner Dissertation beschäftige ich mich hauptsächlich mit "Höherer-Spin-Gravitation" und dem "holographischen Prinzip" in 2+1 Dimensionen (1 Dimension für die Zeit und 2 Raumdimensionen).


Valentin Knünz über Messungen der starken Wechselwirkung am CMS-Experiment am CERN

2012-10-03

Nach jahrzehntelanger Entwicklungsarbeit wurde Ende 2009 der weltweit größte Teilchenbeschleuniger, der Large Hadron Collider (LHC), am europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf in Betrieb genommen.

Dieser Moment markiert den Beginn einer für die Teilchenphysik "goldenen Ära", in der wir die Möglichkeit haben, tief in die fundamentalen Eigenschaften unseres Universums zu blicken. Ich habe das Glück, in dieser Ära an meiner Dissertation am Institut für Hochenergiephysik (HEPHY) der Östereichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in diesem wissenschaftlichen Feld zu arbeiten.


Mario Schröck über spontane chirale Symmetriebrechung und den Ursprung von Masse

2012-05-30
Masse, sei es die schwere Masse die in Verbindung mit Gewicht steht oder die träge Masse die als ein Maß für den Widerstand eines Körpers gegen Änderungen seines Bewegungszustands dient, unser Alltag wäre ohne sie nicht denkbar. Doch woher kommt es überhaupt, dass alles um uns herum außer das Licht eine Masse hat? Was ist der fundamentale Ursprung von Masse?



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